Unser erstes Insta-Live: Meister werden im Elektrohandwerk
Das Thema „Meister werden“ im Elektrohandwerk ist für viele Fachkräfte ein bedeutender Karriereschritt, aber auch eine Herausforderung voller Fragen. Um den Einstieg in dieses komplexe Thema zu erleichtern, haben wir im September unser erstes Instagram Live veranstaltet. Dabei hatten wir drei interessante Gäste, die sich auf ihrer eigenen Reise zum Meister befinden. Sie stehen an unterschiedlichen Punkten und teilten ihr Know-how, um wertvolle Einblicke zu geben. Mit dieser ersten Sendung wollten wir ihr Wissen mit der Community teilen, die ähnliche Fragen hat und von den Erfahrungen anderer auf ihrer eigenen Reise profitieren möchte.
Inhalt
- Vorstellung der Gäste: Jenna, Sandra und Lucie
- Meister werden – Wo fange ich an?
- Weitere Highlights aus dem Insta Live
- Fazit: Meister werden leicht gemacht?
1. Vorstellung der Gäste: Jenna, Sandra und Lucie
Unsere drei Gäste waren Jenna, Sandra und Lucie, die sich alle auf dem Weg zum Meister im Elektrohandwerk befinden. Jede von ihnen bringt eine einzigartige Perspektive mit und steht an einem anderen Punkt ihrer Reise. Alle drei sind sehr aktiv auf Instagram und teilen dort regelmäßig ihren Berufsalltag mit ihrer Community.
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Jenna ist 24 Jahre alt und absolviert derzeit ihre Meisterschule in Teilzeit. Sie ist Elektronikerin für Betriebstechnik und hat schon früh durch ihren Vater, der in der Branche arbeitet, den Einstieg ins Handwerk gefunden. Ihr Antrieb: die Leidenschaft für Technik und die Freude an einem praktischen Beruf. Sie teilt ihre Erfahrungen auf @elektroblondi.
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Sandra hat ihren Meistertitel bereits erfolgreich abgeschlossen. Die Elektromeisterin für Energie- und Gebäudetechnik kommt aus der Nähe des Starnberger Sees. Ihr Weg ins Handwerk begann zufällig, als sie nach einer Bürolehre die Gelegenheit nutzte, auf der Baustelle mitzuarbeiten. Diese Erfahrung weckte ihre Begeisterung für die Elektrotechnik. 2022 schloss sie ihre Meisterprüfung ab. Sandra gibt Einblicke in ihren Alltag auf @electricsandy.
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Lucie ist 26 Jahre alt und kommt aus Niedersachsen. Nach ihrer Ausbildung zur Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik plant sie nun, bald ihren eigenen Meistertitel zu machen. Der Einstieg ins Elektrohandwerk war für sie nicht geplant, doch ein Praktikum überzeugte sie davon, in der Branche zu bleiben. Auf @lucielectric_ dokumentiert sie ihre Reise.
2. Meister werden – Wo fange ich an?
Viele, die über eine Meisterausbildung nachdenken, stellen sich die Frage: Wo fängt man eigentlich an? So ging es auch Lucie, die im Instagram Live ihre Überlegungen teilte. Es gibt viele Optionen, und es kann schwierig sein, den Überblick zu behalten. Im Gespräch wurden einige der häufigsten Fragen besprochen, die den Einstieg erleichtern können:
- Vollzeit oder Teilzeit? Was passt besser zu meinen Lebensumständen und Zielen?
- Dauer und Kosten: Wie lange dauert die Meisterschule, und welche Ausgaben kommen auf mich zu?
- Fördermöglichkeiten: Welche finanziellen Unterstützungen gibt es, und wie beantrage ich sie?
- Anmeldemodalitäten: Wie melde ich mich an, und gibt es Wartezeiten?
Lucies Fragen und die Erfahrungen der anderen Gäste zeigten, dass es viele Wege gibt, die zum Meister führen. Mit den richtigen Informationen lässt sich der Weg dorthin gut planen.
3. Meister machen: Sandras Story und ihr Weg dorthin
Sandra teilte im Instagram Live ihre persönliche Reise zum Meister und zeigte, dass es viele Wege gibt, die ans Ziel führen. Sie entschied sich für die Vollzeitausbildung, um den Kurs schnell abzuschließen und sich voll darauf konzentrieren zu können. Mit familiärer Unterstützung und der Möglichkeit, während der Ausbildung bei ihren Eltern zu wohnen, konnte sie sich ganz auf die Meisterschule einlassen.
Eine Besonderheit war, dass die Meisterschule in Bayern während der Corona-Zeit kostenfrei angeboten wurde, was eine große Erleichterung darstellte. Zudem beantragte Sandra BAföG und erhielt monatlich etwa 700 bis 800 Euro, die sie aufgrund der besonderen Regelungen während der Pandemie nicht zurückzahlen musste. Diese Kombination aus Fördermitteln und Ersparnissen ermöglichte es ihr, die Ausbildung ohne große finanzielle Belastungen zu bewältigen.
Sandra erklärte, dass der Meistertitel für sie vor allem eine Absicherung war, um in Zukunft alle Optionen offen zu haben – ohne bereits eine konkrete Position im Blick zu haben.
3. Weitere Highlights aus dem Insta Live
Das Instagram Live bot viele spannende Einblicke und persönliche Geschichten von Sandra, Jenna und Lucie. Die Gäste diskutierten viele weitere wichtige Themen rund um das Elektrohandwerk, die Karriereplanung und den Weg zum Meister. Wie zum Beispiel:
- Frauen im Handwerk: Alle drei teilten ihre Erfahrungen und sprachen über die wachsenden Chancen für Frauen in einer nach wie vor männerdominierten Branche.
- Teilzeit oder Vollzeit? Während Jenna sich für die Teilzeitvariante entschied, um neben dem Beruf den Meister zu machen, wählte Sandra den Vollzeitkurs. Ihre unterschiedlichen Ansätze zeigten, wie flexibel der Weg zum Meister gestaltet werden kann.
- Der richtige Zeitpunkt für den Meister: Die Gäste teilten ihre Gedanken darüber, wann es sich lohnt, den nächsten Karriereschritt zu wagen und wie sie ihre Entscheidungen getroffen haben.
- Karriereperspektiven durch Spezialisierung: Welche Möglichkeiten eröffnet der Meistertitel, und welche beruflichen Wege sind damit verbunden?
4. Fazit: Meister werden leicht gemacht?
Das Insta Live bot spannende Einblicke in die unterschiedlichen Wege zum Meistertitel und zeigte, dass es keinen "einzig richtigen" Pfad gibt. Ob Vollzeit, Teilzeit oder der erste Schritt in eine männerdominierte Branche – die Geschichten von Sandra, Jenna und Lucie inspirierten und gaben Mut, den eigenen Weg zu finden.
Neugierig auf mehr? Schau dir die vollständige Aufzeichnung auf unserem Instagram-Kanal an und hol dir noch mehr wertvolle Tipps und Erfahrungen direkt von unseren Gästen!
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